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Arbeitszeugnis

Zweifel, ob das Arbeitszeugnis auch wirklich korrekt formuliert ist, alle wichtigen Punkte enthält und zudem wohlwollend formuliert ist? Die Rechtslage in Deutschland ist hier besonders arbeitnehmerfreundlich: Neben der Schweiz ist die Bundesrepublik das einzige Land in Europa, in dem Angestellte das Recht auf ein qualifiziertes und nicht bloß ein einfaches Arbeitszeugnis haben.

Im Gegensatz zum einfachen Arbeitszeugnis werden hier nicht nur die nötigen Eckdaten wie Dauer des Arbeitsverhältnis und Personalien aufgeführt, sondern auch Angaben zur Tätigkeit, zum Arbeitsverhalten und einige weitere Aspekte genannt. Fehlen diese, so hat der Angestellte in jedem Fall das Anrecht auf eine Ergänzung, also auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis. Selbst die Ausrichtung ist grundsätzlich vorgegeben - die Beurteilung durch den (ehemaligen) Arbeitgeber muss so formuliert sein, dass sie dem weiteren Berufsweg förderlich ist.

Was das im Einzelnen bedeutet, welche Formulierung hinnehmbar ist und welche nicht, sollten Angestellte im Zweifel mit einem Rechtsanwalt ihres Vertrauens besprechen. Er kennt die Fallstricke und typische "Codes", mit denen das Arbeitsverhalten beschrieben wird. So bedeutet beispielsweise "...zu unserer Zufriedenheit ausgeführt" allenfalls, dass der Arbeitnehmer eine befriedigende Arbeitsleistung an den Tag gelegt hat. Wer unsicher ist, der sollte sein Arbeitszeugnis in jedem Fall gegenlesen und gegebenenfalls von einem Anwalt überprüfen lassen.